Das waren doch Gerade Bienenfresser, oder nicht?
Mit dem Fahrrad unterwegs hörte ich plötzlich Bienenfresser über mir… oder war es doch westlich von mir? Ich konnte es nicht genau lokalisieren. Wer schon mal Bienenfresser beobachten durfte, wird sich sicherlich an ihren unverkennbaren Ruf erinnern. Täuschen kann man sich eigentlich nicht.
Und da - plötzlich zieht der Schwarm über mir hinweg. Ich schwinge mich aufs Fahrrad und radle, in der Hoffnung ihnen dicht an den Federn zu bleiben, hinterher. Die Kamera liegt zusammengebaut im Rucksack, denn wenn ich sie wirklich einholen kann, muss es vermutlich schnell gehen. Doch dann… nichts. Hatte ich mich etwa geirrt?
Birding: es braucht ein Grosses Comeback!
In den letzten Jahren scheint das Interesse an unserer Vogelwelt spürbar zu wachsen – immer häufiger begegnen mir junge Menschen, die sich für Birding, Naturbeobachtung und Artenvielfalt begeistern. Trotzdem haftet der Ornithologie noch immer ein veraltetes Bild an: männlich dominiert, kompliziert, teuer oder geprägt vom ständigen Wunsch nach dem nächsten seltenen „Lifer“.
Mit meinen Erfahrungen aus den letzten 2,5 Jahren möchte ich zeigen, dass Vogelbeobachtung viel mehr sein kann: ein Zugang zur Natur, ein bewussteres Wahrnehmen unserer Umwelt und eine Möglichkeit, Artenvielfalt wirklich zu verstehen.
Wie viel Standort ist zu viel?
Wildlife-Fotografie lebt von besonderen Momenten – und oft auch von besonderen Orten. Doch genau hier entsteht ein Konflikt: Sollte man die Standorte von Wildtieren öffentlich teilen, um andere teilhaben zu lassen, oder schützt man diese Orte besser, indem man sie geheim hält?
Während das Teilen von Informationen Menschen verbindet und den Einstieg in die Natur erleichtern kann, birgt es gleichzeitig Risiken für Tiere und empfindliche Lebensräume.
In diesem Beitrag geht es nicht um richtig oder falsch – sondern um die Frage, wo für dich die Grenze liegt.