Monthly Field Report: September 2026
Was ein aufregender Monat! Der Wechsel zwischen Sommer und Herbst bringt nicht nur die Zugvögel sondern auch die Hirschbrunft. Und was soll ich sagen außer: Es war phänomenal!
Diesen Monat hatte ich verschiedene Reisen und Ausflüge geplant und eine dementsprechende Vielfalt an Sichtungen dokumentieren können. Lest hier, welche Sichtungen mich am meisten überrascht und bewegt haben.
Erstmalige Sichtungen
BIBER – BLUTHÄNFLING – ROTHIRSCH
Mein Foto des Monats September 2026
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Der September bedeutet für mich Herbst und Herbst bedeutet: Ab zum Federsee und zu den Bartmeisen! Die Reise hatte ich schon des längeren gebucht und konnte es kaum abwarten, wie auch schon im letzten Jahr, diese unglaublich bezaubernden Vögel zu sehen und zu hören.
Wenn ein kleiner Schwarm in Schilf fliegt, hört man sich meist schon weit, bevor man sie überhaupt entdecken kann. Mich erinnert ihr Gezwitscher an Knallerbsen zu Silvester.
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Diesen Monat hat mich am meisten das Verhalten der Zugvögel beschäftigt. Insbesondere durch meine Dokumentation des letzten Jahres, konnte ich ableiten, was für Arten sich dieses Jahr niederlassen und welche neu hinzugekommen sind. Meine Wildlife-Map wächst und ich kann es kaum abwarten, diese über die Jahre hinweg zu analysieren und neue Schlüsse ziehen zu können.
Spannend war dieses Jahr vor allem, dass die Schwarzkehlchen wohl eine späte Nachbrut hatten und ich die Jungvögel mehrere Tage beobachten konnte. Auch die Braunkehlchen blieben besonders lange an einem Ort.
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Dieser Moment wird mir für immer im Gedächtnis bleiben und ich werde diesem Erlebnis noch einen eigenen Blogeintrag widmen. Als ich eines Morgens im Wald auf die Hirschbrunft angesessen habe, konnte ich kaum glauben, wie viel Glück ich diesmal hatte. Die letzten Male waren oft erfolglos. Zumindest Kahlwild hatte ich immer mal wieder gesehen, aber nie den König des Waldes.
Doch dieses Mal sollte alles anders kommen. Nach bereits 2 Rothirsch-Sichtungen, dem ersten Mal, dass ich das Röhren erleben durfte, kam es direkt vor meinen Augen zu einem Kampf von zwei Rothirschen.
Die beiden betraten die Waldschneise, als hätten sie nur auf Publikum gewartet und haben dann wirklich direkt vor meiner Nase mit ihrem spektakulären Kampf begonnen. Die Anspannung in der Luft war zum Greifen und mein Körper voller Adrenalin. -
Die größte Überraschung waren wohl die beiden Biber, die wir am Federsee aus direkter Nähe beobachten konnten. Um Punkt 19 Uhr machten die beiden sich auf, um den See zu durchqueren und wirklich DIREKT unter unseren Füßen unterhalb des Stegs im Schilf zu verschwinden. Was mich dabei am meisten Überrascht hat war, dass sie so offensichtlich keine Scheu vor den Menschen habe und zu verstehen scheinen, das diese nur auf dem Steg bleiben und nicht in ihr Habitat eindringen.
Gleichzeitig war ich etwas stolz auf mich, denn als der erste Biber angeschwommen kam, hatte ich schon gelernt, dass diese oft zu mehrt unterwegs sind und “vorhergesehen”, dass mindestens noch ein zweiter folgen wird :)